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photoART

Vita Christian Rossmann

 

Christian Rossmann wurde 1976 in Rostock geboren. Ohne viel Talent begann er schon früh sich mit den diversen Formen der Fotografie zu beschäftigen. Dank vollstem Selbstvertrauen konnte er sich schon im jungen Alter von 18 Jahren als Pressefotograf die Illusion aufbauen, in seinem Leben irgendetwas erreichen zu können. “Bist du verrückt geworden?”, fragte ihn seine Mutter. “Ja.”, antwortete Christian. In Berlin 2003 dann der vorzeitige Höhepunkt: Unter den Augen selbsternannter Fotografie-Experten begann er eine Ausbildung zum Fotografen. Mit Leidenschaft und Hingabe sammelte er reichhaltige Erfahrungen, was ihn jedoch nicht davon abhielt, die Ausbildung mit vollster Selbstsicherheit gegen die Wand zu fahren. Schon beizeiten gewöhnte er sich ab, seinen Traumberuf zu finden. Er wollte nur einen, der kein Albtraum war. Der Halt in Berlin erwies sich eh nur als Falle. Das bisschen Bildung, was zu ihm durchgedrungen war, hatte ihn nur misstrauischer gemacht. Was waren denn Künstler, Fotografen und Atelier-Besitzer? Doch auch nur Menschen, die sich die Freiheit nehmen ließen, selbständig zu denken und zu handeln. (Ham on Rye)

Der Lauf eines Künstlers ist naturgegeben etwas schwierig. Christian Rossmann wollte nie verrückt sein. Trotzdem war er stets bereit den Dreck zu fressen. Sein unermüdliches Streben nach künstlerischer Befriedigung verhalf ihm schließlich zu einer Assistenzstelle bei der wundervollen Silvia von Eigen. Hier konnte er zum ersten mal sein geringes Potential ausschöpfen. Eine spezielle Glasfiltertechnik und weitere unnütze, aber effektive Methoden zur künstlerischen Selbstverwirklichung lernte Christian Rossmann bei Frau von Eigen. Ab 2009 dann die Heimreise nach Rostock. Unter dem Einfluss der berauschenden Ostseeluft eröffnete Christian Rossmann seine erste Einzelausstellung in der Produzentengalerie “artquarium”. Dort übte er Kunst aus ohne einen Pfennig zu verdienen. Aus der Romanze mit Frau von Eigen ist leider nichts geworden. Aber zum Glück wurde unser Chrischi zu guter Letzt dann doch noch verrückt. Denn wie sagte Charles Bukowski einst: “Manche Menschen werden nie verrückt. Welch wahrhaftig grauenvolle Leben müssen sie doch führen!”